#Beef4Brands: Wertschätzende Markenbeziehung durch Kundenorientierte vernetzte Massnahmen

Von Johannes Ceh 19.06.2015
#Beef4Brands: Wertschätzende Markenbeziehung durch Kundenorientierte vernetzte Massnahmen

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Die Digitalisierung verändert nicht nur Produkte und Geschäftsprozesse. Sie hat auch signifikanten Einfluss auf die Art, wie Unternehmen mit ihren Kunden in Kontakt treten und hierfür intern zusammenarbeiten. Im Rahmen der MUNICH DIGITAL Minikonferenz  BEEF 4 BRANDS am 15.Juni in München wurde dieses Thema zusammen mit Experten aus verschiedenen Industriezweigen, Agenturen, Forschung und Bloggern beleuchtet.
Angestoßen wurde die Konferenz am Montag vormittag durch Insights des Munich Digital Institutes. Philipp Hoffrichter wies unter anderem darauf hin, dass laut einer Edelmann Brandshare Studie 2014, sich 90 % deutscher Kunden eine wertschätzende Beziehung mit Marken wünschen, jedoch nur 14 % der Befragten glauben, dass sie sich tatsächlich in einer solchen wertschätzenden Beziehung befinden.

Vor welche Herausforderungen ein Unternehmen bei der Pflege der Kundenbeziehung gerade in Krisenzeiten steckt vermittelte Svea Rasmus, Leiterin Social-Media-Management bei der Deutschen Bahn: „Sobald sich im Social Web eine Gerücht wie „Streik“ breit macht, müssen wir startklar sein, vernetzt agieren, Menschen begleiten.“ Der Umgang mit Kundenfragen und die damit verbundene interne Zusammenarbeit bei der Lösungsfindung für Unternehmen ein Lernprozess. So erörterte Nicolas von Sobbe von McDonald’s Deutschland in seinem Vortrag „Wir lernen immer wieder dazu, wieviel und wie intensiv wir auf Userfragen antworten müssen.“ Der Anspruch der Marke Sixt geht sogar soweit, dass das Team innerhalb einer Stunde dem Kunden eine Lösung anbieten möchte. So erläuterte Matthias Stock, Senior Social Media Manager bei Sixt, in seinem Vortrag: „Social Media ist unser Haupt Response Kanal“.

Eine weitere Herausforderung der vernetzten Kommunikation wurde im abschließenden Panel beleuchtet. Heike Gallery von Gutefrage.net machte deutlich, wie wichtig es ist, dass Ansprache und Content unterschiedlicher Kanäle orchestriert werden, damit sie für die Zielgruppe wirklich Sinn machen: „Vielen Unternehmen würde heute ein Chief Communication Officer gut tun!“ Die erste Beef4Brands Munich Digital Conference bot den Rahmen für einen offenen und ehrlichen Austausch unter Marketing Experten. Ermöglicht wurde dies durch die leidenschaftliche empathische Organisation und Moderation des Teams von Christian Henne und Bastian Scherbeck. Damit verbunden war der Hashtag #Beef4Brands an Konferenztag unter den Top 10 Twitter Trend Themen.

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Beck et al. Services ist stolzer Partner des Munich Digital Institutes und freut sich schon jetzt auf die Beef4Brands 2016 sowie von weiteren spannenden Kooperationsprojekte in diesem Zusammenhang berichten zu können.

Über den Autor

Johannes Ceh Strategischer Unternehmensberater
Collaboration ist der Schlüssel zur nachhaltigen Digitalen Transformation.

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