Die Enterprise Digital Arena (EDA) 2017

Von Alexander Klier 27.03.2017
Die Enterprise Digital Arena (EDA) 2017

"Das wirkte gleich wie ein Familientreffen mit den anderen bereits geladenen Gästen […] Alle auf ihre Weise interessante und anregende Unikate, alles Menschen, die eine Menge über Neue Arbeit, Partizipation, Mit- und Selbstbestimmung und überhaupt – die große Transformation der Arbeitswelt zu sagen haben" (Andreas Zeuch hier.)
Bild: Alexander Klier – Siegfried Lautenbacher im Experten-Panel "Erfolgsbausteine für den Digital Workplace & die digitale Transformation der Organisation". Verwendung unter den Bedingungen der Creative Commons (BY-SA) möglich.


Auch dieses Jahr waren wir aktiv und als Sponsor im Rahmen der EDA (Enterprise Digital Arena), und damit auf der CeBIT, beteiligt. Aktive Beteiligung meint dabei mehr, als nur mit einem Messestand und unserer physischen Präsenz vertreten zu sein. Aktive Beteiligung ist für Beck et al. Services immer damit verbunden gewesen, inhaltliche Impulse zu geben. Aber natürlich auch, andere Inhalte aufzugreifen und gemeinsam kritisch zu diskutieren. Dieses Verständnis einer Präsenz und Beteiligung spiegelt sich im Programm der EDA deutlich wider. Bereits rein zahlenmäßig kann sich unser Engagement sehen lassen: So waren wir im Rahmen von 18 Panels über die beiden Tage neunmal als Mitdiskutierende vertreten. Um sich derart aktiv in die Arena einbringen zu können, mussten wir uns auch entsprechend vorbereiten. Dieser Blogbeitrag widmet sich, neben der Danksagung für zwei äußerst bereichernde Tage, die ich in Hannover erleben durfte, diesen Aspekten.

 

Aktive Vorbereitung

 

"Digital Workplace & die digitale Transformation der Organisation stehen auch in 2017 wieder im Mittelpunkt, denn die Enterprise Digital Arena greift Überlegungen und Fragen zum Status Quo auf (Diskussionen), lässt die Praxis zu Wort kommen (Praxis Paneels) und macht digitale Visionen der Keynotes greifbar (nahe)" (Ellen Trude im vorbereitungseröffnenden Blogbeitrag).


Auch für uns bestand die erste Vorbereitung in einem Rückblick auf die Diskussionsfäden der Social Business Arena 2016. Hinzu kamen dann Interviews mit Ellen Trude, die speziell auf unsere Positionen in den Panels aufmerksam machen sollten. Im Interview mit ihr spricht als erster Sebastian Thielke darüber, was Herz und gesunder Menschenverstand mit Community Management zu tun haben. Dabei betont er, dass in seinem "Pflichtenheft" für Community Mitglieder folgende zwei Grundsätze stehen würden:

  1. Habe den Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen und

  2. Wenn Du nicht weisst, wie Du es machen sollst, frage Deine Community!

Seinen Gedanken dazu verlieh er auch im Blogbeitrag "Community Management und Hierarchien – Gegensätze oder anpassungsfähig?" Ausdruck.

Siegfried Lautenbacher forderte in seinem Interview dazu auf, erst einmal vor eigenen Tür zu kehren und im Rahmen der eigenen Organisation vorzuleben, was man den Kunden verkaufen will. Wie es schließlich auch Beck et al. Services macht und weiterhin tut. "Unsere Organisation ist ein andauerndes Experiment". Damit betont er, dass der digitale Arbeitsplatz genauso wenig wie die Transformation des Unternehmens ein abgeschlossenes Vorhaben sein kann. Um dabei nicht die Orientierung zu verlieren haben wir "den ‚Social Compass‘, in dem wir unsere Erfahrung zusammengefasst haben" entwickelt.

Bereits im Vorfeld der EDA haben haben wir mitgeholfen, das spannende und umfangreiche Programm inhaltlich auf die Füße zu stellen.
Bild: Alexander Klier – Das gedruckte Programm der EDA. Verwendung unter den Bedingungen der Creative Commons (BY-SA) möglich.


Meine eigene Vorbereitung bestand darin, zu meinen beiden Panels, nämlich dem zu neuen Organisationsformen (Dear FutureOrg? Zukunft der Organisationsmodelle im digitalen Zeitalter) und dem zur digitalen Kompetenzbildung (Digitales Lernen & Aufbau von digitalen Kompetenzen als Erfolgsfaktoren für die digitale Transformation) eine Positionierung in Form von Blogbeiträgen über unseren Corporate Blog vorzunehmen. Die Kerngedanken hier waren, dass die Beschäftigten es sind, die beispielsweise als Beschleuniger von Geschäftsprozessen durch die digitale Transformation wirken und dass sie dies nicht alleine lernen sollen, sondern eigentlich immer schon im Rahmen ihrer Communities sinnstiftend zusammenwirken wollen.

 

Präsent in der Diskussion ...

Inhaltlich bestens vorbereitet ging es nun daran, in den verschiedenen Sessions mit der "Familie" der Anbieter digitaler Kollaborationsplattformen ins Gespräch zu kommen und damit die Zuschauer*innen zu überzeugen bzw. gute Argumente in die Hand zu geben. Der Zuspruch von Seiten der Besucher*innen war über beide Tage hinweg sehr groß. Von den einzelnen Panels und Expertengespräch sind Videos aufgezeichnet worden, auf die ich gesondert verweisen werde, sobald sie ausgewertet und online gestellt worden sind. Auch einige äußerst spannende Diskussionsfäden werden wir über gesonderte Blogs verarbeiten.

An dieser Stelle gilt unser Dank der KongressMedia, insbesondere Björn Negelmann, für die immer inspirierende Zusammenstellung des Programms und Begleitung während der zwei Tage. Genauso wie wir Alexander Kluge und Ellen Trude für die kompetente und fachkundige Moderation der verschiedenen Panels, Expertengespräche und Pitches danken wollen. Sie haben es uns leicht gemacht, ins Gespräch zu kommen und voneinander zu lernen. Und das nicht nur durch ihre Moderation, sondern auch durch Impulse von Sessions, in denen sie selbst Diskussionspartner gewesen seid.

Sebastian Thielke moderiert das Praxis-Panel "Erfahrungen mit Working Out Loud als Veränderungsmethode".
Bild: Alexander Klier. Verwendung unter den Bedingungen der Creative Commons (BY-SA) möglich.

 

… und anwesend auf Twitter

 

"Wer sich auf der #cebiteda17 umschaute, konnte beobachten, wie Interessantes direkt über Twitter mit dem Netzwerk geteilt wurde. Wer nicht vor Ort war, Twitter jedoch nutzt, konnte so fast schon live dabei sein" (Ellen Trude hier).

Am interessantesten fand ich an dieser Enterprise Digital Arena, dass es uns gelungen ist, nicht nur während der Präsenz im Rahmen der unterschiedlichen Sessions zu diskutieren, sondern dass wir diesmal besonders stark die Diskussion über Twitter in unsere je unterschiedlichen Netzwerke getragen und damit die Informationen verbreitet haben. Was ausdrücklich auch für viele Besucher*innen der Panels galt, die damit wiederum ihren Standpunkt und ihre Positionen zu den verhandelten Themen preisgegeben haben. Alexander Kluge hat daraus beispielsweise folgende "Story" über die Arena zusammengestellt.

Bild: Mein Retweet des Tweets von Sabine Kluge bezüglich des Panels "Zukunft der Organisationskonzepte".

Als letztes möchte ich ausdrücklich noch unseren Kolleginnen und Kollegen danken, die uns sowohl bei der Vorbereitung, als auch bei der Durchführung der beiden Tage geholfen haben. Das gilt insbesondere für Henning Breyer, der sich um Transport, Kost und Logis gekümmert hat, Silvia Hänig, die als Hüterin der Gesamtbotschaft fungierte und Organisatorin diverser Pressegespräche war, sowie natürlich die Kollegen Horia Nes (Rumänien) sowie Jürgen Krick, die uns am Messestand unterstützend zur Seite standen. Ein insgesamt sehr überzeugendes Team und eine gelungene Teamarbeit, die es überhaupt erst ermöglicht hat, inhaltlich so präsent zu sein. Wir freuen uns schon auf 2018.