Enduser Experience Monitoring – Nice to oder must have?

Von Siegfried Lautenbacher 27.11.2012

Glaubt man den Analysten, so geht die Schere zwischen dem sogenannten „Business Demand“ innerhalb der Unternehmen und der „IT Kapazität“ immer weiter auseinander. Die IT ist mehr und mehr dazu gezwungen sich als Business Enabler zu positionieren und ist mit den Themen Mobilität, Social, Big Data, SaaS und Client Experience konfrontiert, während die bisherigen Themenbereiche einen deutlich höheren Automatisierungsgrad verlangen. Erneut sehen wir uns in der IT mit einem alten Dilemma konfrontiert. Wir sind aufgefordert Innovationen voranzutreiben, sehen uns jedoch mit dem Problem konfrontiert Ressourcen und damit ist Personalkapazität und letztendlich auch Geld, einzusparen. Es liegt also nahe zunächst im Unternehmen nach Möglichkeiten zu suchen die Effizienz zu erhöhen und damit gleichermaßen Ausgaben und Aufwand zu reduzieren. Eine schnell einsetzbare Lösung die bereits nach wenigen Wochen „Quick Wins“ erzielt ist die Enduser Experience Lösung Nexthink. Dabei handelt es sich um ein Tool, das die Unternehmens IT aus Sicht der Enduser betrachtet und damit mitunter den größten Effizienz Hebel im Unternehmen hat. So konnten wir bei einem Kunden nachweisen, dass 80% der installierten Visio Lizenzen im Unternehmen nie benutzt wurden. Bei über 2000 Client Arbeitsplätzen ist hier ein beträchtliches Kosteneinsparungspotenzial für die Zukunft gegeben. Noch wichtiger ist es jedoch für IT Verantwortliche in Ihrer Position als Business Enabler zu agieren anstatt nur zu reagieren. Dazu ist es unerlässlich zu wissen wie der Zustand der IT im Unternehmen ist, v.a. aber wie viele Benutzer davon betroffen sind. Mit Hilfe dieser Informationen ist es der IT möglich die Nutzer pro aktiv zu informieren und im Rahmen einer Störungsbehebung eine Priorisierung anhand der Betroffenheit vorzunehmen. Mit Hilfe von Nexthink konnten unsere Spezialisten bei unseren Kunden zahlreiche Security und Compliance Verstöße identifizieren, die in Folge zu extremen Performanceproblemen bei einer Vielzahl der Mitarbeiter führten. Durch unverzügliche Informationen fühlten sich die betroffenen Benutzer „gut versorgt“ und reagierten gelassen auf die Störung. Die IT konnte sich voll auf die Fehlerbehebung konzentrieren. Das Monitoring Tool Nexthink unterstützte in o.g. Fall auch durch die Eingrenzung der möglichen Fehlerursachen und ermöglichte damit eine zügige Lösung des Problems. Als Fazit eignet sich wohl am besten die Äußerung der IT Leiterin eines Kunden. „Jeder Tag ohne die Möglichkeiten von Nexthink kostet mich Geld!“

Über den Autor

Siegfried Lautenbacher Gründer und Geschäftsführer
Gründer und Geschäftsführer bei Beck et al. Services. Lead Consultant für High Performance