Slack et al. - Lernen von den Digitalen

Von Matthias Geisler 14.04.2016
Slack et al. - Lernen von den Digitalen

[UPDATE 27. April 2016] Folgebeiträge #2 und #3 verlinkt

Digitalisierung aller Orten, in allen Dingen (“Things”) und — in jedem Fall gefühlt — auch in aller Munde. Dann, auch schon erkannt: wir, die wir unsere Brötchen mit digitalen Handwerksfertigkeiten verdienen sollten (müssen?) mithelfen die fundamentalen Zusammenhänge für “das Digitale in allen Dingen” einem breiteren Teil unserer Gesellschaft und allen voran der Jugend zu vermitteln, also “lernen über das Digitale”.

Als bekennender #GeekDaddy treibt mich dieses Thema natürlich auch um — trotzdem möchte ich hier und jetzt einmal nicht darüber schreiben, sondern einen anderen Aspekt der Digitalisierung herausgreifen den ich sehr bemerkenswert finde:

Die Guerilla-artige Diffusion von Werkzeugen (Tools) “der Digitalen” in das Enterprise. Also quasi “lernen VON den Digitalen”.

Um authentisch bleiben zu können muss ich den Kontext hier auch gleich noch etwas enger setzen, in dem ich mich mit “die Digitalen” primär auf “Software Craftswo/-men”, also Software Entwickler/ Ingenieurinnen, Software Architektinnen und Designerinnen beziehe.

Dementsprechend meine ich dann auch Tools (Methoden wäre ein weiterer Aspekt, aber am Bsp. “Business Agilität” schon hinlänglich diskutiert) die in oftmals (global) verteilten Teams zur Softwareentwicklung und/ oder anderen mit der Erstellung “von Digitalem” befassten Professionen gerade in 2015 “en vogue” geworden sind.

Und, nur um den weiter oben so schön eng begrenzten Kontext nicht gleich schon wieder geradezu aufblähen zu müssen, möchte ich hier den Siegeszug von Slack als Collaboration Tool der Wahl in der globalen (Open Source) und agilen Enterprise Software Community herausgreifen — dabei durchaus exemplarisch für viele andere (HipChat et al.).


So, und was GENAU sind jetzt die Zutaten die den Unterschied machen sollen? Wie so oft, eigentlich nix Spektakuläres, viele Kleinigkeiten… aber die sehr (optimal) gemischt und arrangiert.

Ich will mal den Versuch wagen, und einige Features herausstellen die für mich — ganz persönlich — und dabei auch kontrastierend zu etablierten Enterprise Social Collaboration Plattformen zu dem Erfolg beitragen:

  1. “True Ubiquity” — echt funktionierende Allgegenwärtigkeit …die obendrein zu begeistern weiss, weil sie einem wirklich den problemlosen Wechsel (“Context-Switching”) von z.B. Desktop —> Mobile (App) —> Desktop… ermöglicht. Mehr dazu —›
     
  2. “Painless Office Integrations” (Apps) — schmerzloser Austausch und Kollaboration zu jedweden (Office) Dokumenten auf gängigen Cloud Plattformen… oder auch nicht… mit einer Dokumentvorschau die funktioniert… und natürlich Emoticons(!!) Mehr dazu —›
     
  3. “Seamless Process Integrations” (Custom Integrations) — Bots, Web-Hooks, Bots — hatte ich Bots schon genannt?… DIE moderne Art “Mashups” zu erstellen… dabei vollkommen Technologie-Agnostisch… einladend zum “Einfach machen” — vielleicht auch weil bewusst limitiert (Text, Links, Attachments, Icon) …und irgendwie persönlich :-).
     
  4. “Simplified Entitlement” — die Optionen zur Berechtigungssteuerung, also WER sieht WAS, passen definitiv auf einen Bierdeckel. Nein, ALLES geht damit nicht… aber braucht es ALLES?

Ich könnte mich an dieser Stelle sicher im Aufzählen von Einzel-Features verlieren… und auch ohne habe ich bis hierher schon mehr geschrieben als ich eigentlich wollte.

Darum, Schluss für heute… follow-up die Tage mit Details und Beispiele zu den obigen Punkten… und einem, meinem Résumé.

So long... <3.