Monitoring aus der Cloud

Monitoring ermöglicht gesicherte Informationen über die Echtzeit-Performance die Anwender gerade von Ihren Applikationen, über Ihre Netzwerke und auf Ihren Endgeräten gerade erhalten. Viele End-to-end Monitoring-Lösungen bestehen aus unterschiedlichen Produkten, deren Ergebnisse mühsam von Experten miteinander korreliert werden müssen. Betrieb und Wartung von unterschiedlichen Monitoring-Software ist kompliziert, fehleranfällig und schwer planbar, aufgrund der stark schwankenden Rechenanforderungen und der großen Datenmenge die in Echtzeit verarbeitet und oft lange aufbewahrt werden muss.

Aktuell wird sowohl die Workplace-Infrastruktur immer vielfältiger, mit vielen Tablets, Smartphones, Virtual Desktop Infrastruktur (VDI) und Cloud-Desktops und gleichzeitig arbeiten immer mehr Teams mit SaaS und Cloud-Applikationen. Umfassendes End-to-End Monitoring für strategisches Multi-Provider Management wird daher immer wichtiger.

Behalten Sie mit unserem Monitoring Service aus der Cloud den Überblick über Ihre komplette, weltweite IT Infrastruktur, ohne sich zusätzliche Komplexität einzuhandeln. Drei Bereiche Ihrer Infrastruktur werden gemeinsam überwacht und analysiert.

Workplace Monitoring aus der Cloud analysiert die Performance in Windows Client Umgebungen aus Anwendersicht. Die Analyse umfasst auch VDI-Infrastrukturen, Notebooks und Cloud-Workspaces. Die Lösung besteht im Wesentlichen aus "Collectors", die auf den Endgeräten installiert werden. "Collectors" sind Windows Kernel Treiber, die keine Daten verarbeiten, sondern Informationen über die Ressourcennutzung wie CPU-Belastung, Zeit und Dauer der Nutzung etc. sammeln und an die Cloud-basierte "Engine" übermitteln. Dabei werden keine Benutzerprofile erstellt. Analysedaten können komplett anonymisiert werden und der Zugang zu bestimmten Daten ist auf ausgewählte Rollen beschränkt. Damit ist sichergestellt, dass sich Workplace Monitoring Daten nicht zur Überwachung von Mitarbeitern einsetzen lassen.

Mittels "Finder" kann auf eine lückenlose Historie des Client-Verhaltens zugegriffen werden. Es können Untersuchungen spezifischer Sachverhalte vorgenommen werden, z.B. abnorme Netzaktivitäten, die auf Intrusion, Hacking oder Viren/Wurm-Befall hinweisen oder hohe Speicherbelastung oder lange Boot-Zeiten, die den Anwender bei seiner Arbeit beeinträchtigen. In Drilldowns kann analysiert werden, welche Devices, Applikationen oder Netzwerkkomponenten betroffen sind. Außerdem kann der Netztraffic passend zu einer Fragestellung angezeigt werden und - ganz wichtig auch für die Providersteuerung - lassen sich zum Beispiel Vergleiche zeichnen, von ähnlich ausgestatteten PCs im Netzwerk und ihrem Verhalten. Es lässt sich auch überprüfen, wie bestimmte Services bei den Anwendern ankommen, welchen Traffic sie erzeugen und wie sie Clients mit bestimmter Ausstattung belasten. Auf diese Weise lassen sich auch Cloud- und SaaS-Services checken. So wird die Qualität der Services beim Endanwender überprüfbar, aber auch welchen Service, welcher Provider in welcher Qualität an welchem Standort abliefert – zu jeder Zeit. 

Wird das Workplace-Monitoring darüber hinaus über seine definierten Schnittstellen mit Applikations- und Netzwerk-Monitoring verbunden, sorgt das Monitoring-System für eine End-to-End-Sicht. So werden die echten Auswirkungen von Unterbrechungen innerhalb der gesamten IT-Infrastruktur auf den Endanwender sichtbar. Mittels Qualitätsüberprüfung liefert der Workplace Monitoring-Service aus der Cloud zum Beispiel Informationen über:

  • Performance Probleme
  • Kapazitätsanalyse
  • Netzwerkservice-Performance
  • Application Performance (Verfügbarkeit, Antwortverhalten)

Netzwerk- und Internet Performance Monitoring aus der Cloud analysiert die Verfügbarkeit, Antwortzeiten und Übertragungsfehler, die Ihre WAN- oder Internet-Links aus unterschiedlichen weltweiten Standorten aufweisen. Dadurch werden viele Probleme sichtbar, die für IT Admins, die "nahe" am Rechenzentrum oder an optimalen Standorten in Deutschland sitzen, bisher nicht nachvollziehbar sind. Von insgesamt 9 weltweiten Standorten aus führen "Collectors" Anfragen auf die gemonitorten Links durch, ermitteln Latenz, Paketverluste und übermitteln die Daten an eine zentrale "Engine". Auf Wunsch können zusätzliche Collectors in Ihrem Netzwerk eingebaut werden, um noch genauere Ergebnisse aus Ihren wichtigen Standorten zu liefern.

Durch die Betrachtung der Performance aus mehreren weltweiten Standorten werden oft Probleme sichtbar, die nur über die gesamte Strecke von Sender bis Empfänger erkennbar sind. Dies ist insbesondere wichtig, wenn SaaS oder Cloud-Applikationen weltweit verwendet werden oder wenn weltweit verteilte Anwender auf zentrale Ressourcen zugreifen. So werden z.B. auch Verbindungsabbrüche für Anwender aus einem Standort in Südamerika zu einem zentralen Service erkennbar, der jedoch zum entsprechenden Zeitpunkt für Anwender aus allen anderen Teilen der Welt optimal verfügbar war.

Auf der "Engine" werden Daten normalisiert und korreliert. Auf einem Dashboard, das im Portal sichtbar ist, stehen die korrelierten Echtzeitdaten zur Verfügung und bieten sofortige Einblicke in Abweichungen, wie ungewöhnliche Latenzen oder wechselnd auftretende Paketverluste. Auf Basis der Abweichungen der Normal-Linie können Alarme über verschiedene Kommunikationswege ausgelöst und automatisch Tickets erzeugt werden.  

Wird das Netzwerk-Monitoring darüber hinaus über seine definierten Schnittstellen mit modernen Cloud-Networking-Umgebungen für LAN und WLAN an Standorten  verbunden, sorgt das Monitoring-System für den umfassenden Durchblick des gesamten Netzwerk-Traffics auf Applikationsebene (Layer-7). Dies ist insbesondere wichtig wenn SaaS- oder Cloud-Applikationen verwendet werden, die über sich ständig verändernde IP-Adressen und Ports kommunizieren, wie z.B. Skype, salesforce.com, Office365, Google for Work, usw.

Applikations- und SaaS-Monitoring aus der Cloud analysiert Verfügbarkeit, Antwortzeiten, Performance und Fehler, die Ihre Serverapplikationen, Cloud-Applikationen oder SaaS aus unterschiedlichen weltweiten Standorten aufweisen. Dadurch werden viele Probleme sichtbar, die für IT Admins die "nahe" am Rechenzentrum oder an optimalen Standorten in Deutschland sitzen nicht klar ist. Von insgesamt 9 weltweiten Standorten aus führen "Collectors" Anfragen auf die gemonitorten Applikationen durch, ermitteln Verfügbarkeit, Antwortzeiten, Performance und Fehler und übermitteln die Daten an eine zentrale "Engine". Zusätzlich können Collectors auf ihren Applikationsservern installiert werden, um noch genauere Ergebnisse oder Details wie CPU, Speicher und Netzwerkauslastung der Applikationsserver mit zu ermitteln.

Auch beim Applikations- und SaaS-Monitoring werden mit der Performance-Überprüfung aus mehreren weltweiten Standorten oft Probleme sichtbar, die nur über die gesamte Strecke von Sender bis Empfänger erkennbar sind. Dies ist insbesondere wichtig, wenn SaaS oder Cloud-Applikationen weltweit verwendet werden oder wenn weltweit verteilte Anwender auf zentrale Ressourcen zugreifen. 

Auf der "Engine" werden Daten normalisiert und korreliert. Auf einem Dashboard, das im Portal sichtbar ist, stehen die korrelierten Echtzeitdaten zur Verfügung und bieten sofortige Einblicke in Abweichungen, wie z.B. ungewöhnliche Performance-Schwankungen oder wechselnd auftretende Timeout-Fehler. Durch die Betrachtung eines längeren Zeitraums werden auch langsam eintretende Verschlechterungen an der Applikations-Performance erkennbar, oder auch sehr kurze oder nur zeitweise auftretende Probleme die schnell wieder verschwinden. 

Auf Basis der Abweichungen der Normal-Linie können  genauso wie beim Netzwerk-Monitoring Alarme ausgelöst und Tickets automatisch eröffnet werden.

Wird das Applikations-Monitoring darüber hinaus über seine definierten Schnittstellen mit modernen Netzwerk- und Workplace-Monitoring verbunden, sorgt das Monitoring-System für eine End-to-End-Sicht. So werden die echten Auswirkungen von Unterbrechungen innerhalb der gesamten IT-Infrastruktur auf den Endanwender sichtbar.

Monitoring aus der Cloud kann zum Beispiel eingesetzt werden für:

  • Steuerung und Management von Service-, Network-, Cloud- und SaaS-Providern
  • Verbesserung der Problemanalyse im Service Desk
  • Windows Desktop/Notebook und Virtual Desktop Infrastructure (VDI) Monitoring
  • Netzwerk-, Internet-Link, WAN, MPLS und LAN/WLAN Monitoring
  • Applikations-, Cloud- und SaaS-Monitoring 
  • Server- und Infrastruktur-Monitoring
  • Sicherheitsrichtlinienüberprüfung
  • Vorbeugung, schnelle Erkennung und Analyse von Sicherheitsvorfällen, speziell die von Anwendern im internen Netzwerk ausgelöst werden
  • Server Log Analyse und Alerting bei Abweichungen von Normal-Konditionen